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8. November 1939 Attentat Georg Elsers auf Hitler

 

Hitler kam jedes Jahr am 8. November in den Münchener Bürgerbräukeller, um mit seinen Parteifreunden an die Anfänge der „nationalen Bewegung“ und die Opfer, die sogenannten „Blutzeugen“ des Hitlerputsches vom 8. und 9. November 1923 zu erinnern. Am Abend des 8. Novembers 1939 hatte Georg Elser aus Württemberg eine Zeitbombe im Gebäude gelegt. Den Entschluss dazu hatte der 36-Jährige bereits ein Jahr zuvor gefasst. Er lehnte den Nationalsozialismus entschieden ab und hoffte nach Kriegsbeginn, mit seiner Tat – so wörtlich - „noch größeres Blutvergießen“ zu verhindern. Acht Menschen starben bei der Explosion. Die Beerdigung der Toten wurde von den Nazis propagandistisch ausgeschlachtet. Elser wurde noch am Abend des 8. November an der Schweizer Grenze verhaftet. Er kam in verschiedene Gefängnisse und zuletzt in das KZ Dachau. Dort wurde er wenige Wochen vor Kriegsende, am 9. April 1945, auf Befehl Hitlers ermordet

Länge: 00:02:56 | O-Ton: ja | Farbe: s/w | Jahr: k.A. | Clip-ID: 9Nov1939_HV.mp4

 

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