Jahrestag

19. Dezember 1965 – Wiederwahl de Gaulles

 

19. Dezember 1965 – in Frankreich wird General Charles de Gaulle, hier bei einer Pressekonferenz im Jahr 1958, mit 55,19 % der Stimmen im zweiten Wahlgang zum französischen Staatspräsidenten wiedergewählt. Während des Zweiten Weltkriegs Repräsentant des Freien Frankreich in London, war er infolge der Algerienkrise 1958 in Paris mit der Bildung einer Regierung beauftragt worden, die nach einer Verfassungsreform die so genannte Fünfte Republik begründen sollte. Am 21. Dezember 1958 wurde de Gaulle das erste Mal zum Präsidenten der Republik gewählt. Nicht nur ebnete er in dieser Funktion den französischen Kolonien den Weg in die Unabhängigkeit, sondern setzte er sich auch für eine Unabhängigkeit Frankreichs von den USA und die Etablierung seines Landes als Nuklearmacht ein. Als Gründungsmitglied der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft beförderte er obendrein maßgeblich die Aussöhnung mit dem einstigen Kriegsgegner Deutschland und eine Wiederaufnahme freundschaftlicher Beziehungen beider Staaten.

Länge: 00:01:10 | O-Ton: nein | Farbe: s/w | Jahr: 1965 | Clip-ID: JHT000323D

 

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