Jahrestag

18. Juli 1924 – Gründung des Rotfrontkämpferbundes

 

18. Juli 1924 – in Thüringen wird der Rotfrontkämpferbund als paramilitärische Schutztruppe der KPD gegründet. Es war die Antwort auf die sich nach 1918 zuspitzende Radikalisierung des politischen Lebens in Deutschland, die nicht nur die rechten Parteien zur bewaffneten Selbsthilfe schreiten ließ, sondern auch die Sozialdemokraten zur Schaffung eines eigenen Kampfverbandes veranlasste. Der Rotfrontkämpferbund sah sich in der Tradition des am Spartakusaufstand 1919 beteiligten Roten Soldatenbundes. Er sollte als „Einheitsfront von unten“ demonstrierende Arbeiter vor Übergriffen rechtsradikaler Agitatoren, aber auch vor der Staatsmacht selbst schützen, die sich in den Augen der KPD des Verrats am Proletariat schuldig gemacht hatte. Infolge des so genannten Blutmais 1929 wurde der Rotfrontkämpferbund vom preußischen Innenminister verboten.

Länge: 00:01:04 | O-Ton: nein | Farbe: s/w | Jahr: 1924 | Clip-ID: JHT000244D

 

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