Jahrestag

20. März 1925 – Chiang Kai-shek übernimmt Führung der Kuomintang

 

20. März 1925 – in China wird Chiang Kai-shek Chef der Nationalpartei Kuomintang. Ursprünglich mit den Kommunisten eine Einheitsfront gegen Japans Expansionspläne bildend, lehnte die Partei unter seiner Führung ein Zusammengehen mit Mao ab. Der Konflikt mündete in den chinesischen Bürgerkrieg, der 1949 mit einem Sieg der Kommunisten endete und Chiang Kai-shek zwang, sich nach Taiwan zurückzuziehen. Mit Unterstützung der USA errichtete er in Taipeh eine Militärdiktatur und ernannte sich zum Präsidenten der Republik China. Die Kuomintang fungierte als staatliche Einheitspartei, deren Monopol erst durch die ersten freien Wahlen 1992 und die Gleichstellung der Taiwaner Bevölkerung mit den bis dahin politisch dominierenden Festlandschinesen gebrochen wurde.

Länge: 00:00:58 | O-Ton: nein | Farbe: s/w | Jahr: 1925 | Clip-ID: JHT000189D

 

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