Jahrestag

10. April 1932 - Hindenburg wird als Reichspräsident wiedergewählt

 

10. April 1932: Paul von Hindenburg gewinnt im zweiten Wahlgang die absolute Mehrheit und wird als Reichspräsident wiedergewählt. Als Kandidat der Sozialdemokraten und der Parteien der Mitte gewinnt er gegen Adolf Hitler, der 36,8 Prozent der Stimmen erhält. Brünings Notverordnungspolitik stärkt die Position des wiedergewählten konservativen Reichspräsidenten gegenüber dem Reichstag. Diese autokratische Stellung des Reichspräsidenten macht es den Feinden der parlamentarischen Demokratie am Ende der Weimarer Republik leicht, das System von innen her zu zerstören. Gemeinsam mit Franz v. Papen, der im Januar 1933 im Kabinett Hitler Vizekanzler wird, versucht Hindenburg die Nationalsozialisten in das parlamentarische System einzubinden. Der Versuch scheitert. Die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler führt Deutschland geradewegs in die mörderische Diktatur des III. Reiches.

Länge: 00:01:01 | O-Ton: nein | Farbe: s/w | Jahr: 1932 | Clip-ID: JHT000157D

 

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