Jahrestag

8. Januar 1918 – US-Präsident Wilson schlägt Friedensprogramm vor

 

Am 8. Januar 1918 verkündete US-Präsident Woodrow Wilson ein 14-Punkte-Programm zur Beendigung des 1. Weltkriegs. Durch den von deutscher Seite geführten „uneingeschränkten U-Boot-Krieg“ sahen die USA u.a. auch ihre transatlantischen Handelsbeziehungen gefährdet. In seinem 14-Punkte-Programm forderte Wilson folgerichtig gleich unter Punkt 2 die „uneingeschränkte Freiheit der Schifffahrt auf den Meeren, ..., im Frieden sowohl wie im Kriege.“ Wilsons Forderungen, wie die Räumung Belgiens und der besetzten russischen und französischen Territorien durch das Deutsche Reich, gingen wenig später in den Versailler Friedensvertrag an, der allerdings von deutscher Seite, besonders in rechtskonservativen Kreisen, stets angefeindet wurde. So erreichte Wilson sein Ziel, mit dem 14 Punkte-Programm die Grundlage für eine gerechte und dauerhafte Friedensordnung zu legen, letztlich nicht. Allerdings entwarf der einstige Professor für Geschichte und Staatswissenschaft, unter Punkt 14 seines Programms erstmals die Vision der „Vereinten Nationen“, eines Forums, in dem die Nationen ihre Konflikte zukünftig friedlich lösen sollten. Aus dieser Idee gründete sich direkt nach dem 1. Weltkrieg im Jahre 1919 der „Völkerbund“ mit Sitz in Genf.

Länge: 00:01:36 | O-Ton: nein | Farbe: s/w | Jahr: 1918 | Clip-ID: JHT000121D

 

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