Jahrestag

18. Oktober 1944 – Begräbnis von Erwin Rommel

 

18. Oktober 1944 – in einem Staatsakt wird Generalfeldmarschall Erwin Rommel in Ulm zu Grabe getragen. Rommel, einer der bedeutendsten deutschen Heerführer des Zweiten Weltkriegs und vor allem durch seine Erfolge in Afrika bekannt, hatte Kontakte zum Widerstand des 20. Juli und als Oberbefehlshaber im Westen Hitlers Kriegsführung scharf kritisiert. Von der NS-Führung nach einer Frontverwundung zum Selbstmord gezwungen, wurde sein Tod von der Wochenschau als Heldentod verbrämt, entsprechend fiel die Trauerrede des Generalfeldmarschalls Gerd von Rundstedt aus, der im Namen Hitlers dem „Mythos Rommel“ seine letzte Ehre erwies. Für Goebbels Propaganda ein wirkungsvolles Spektakel, war der Tod des Feldmarschalls für dessen Angehörige eine Tragödie und seine feierliche Beisetzung eine tiefe Demütigung und Verschleierung der Hintergründe.

Länge: 00:01:01 | O-Ton: nein | Farbe: s/w | Jahr: 1944 | Clip-ID: JHT000105D

 

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