Biographie

Ludwig Erhard

 

Ludwig Erhard, der Vater der D-Mark und Begründer der sozialen Marktwirtschaft, wird am 4. Februar 1897 in Fürth geboren. In den 20er Jahren studiert er nach kaufmännischer Lehre Betriebswirtschaft & Nationalökonomie. 1928 wird er Assistent an einem Institut für Konsumforschung in Nürnberg. 1944 hat Erhard Kontakt zu dem Widerstandskämpfer Carl Friedrich Goerdeler. Nach dem 2. Weltkrieg wird der Wirtschaftsspezialist Berater der amerikanischen Militärbehörden in Nürnberg. Obwohl noch nicht Mitglied der CDU, kandidiert Erhard für die Christlich-Demokratische Union bei den Wahlen zum 1. Bundestag 1949 und tritt wenig später als Wirtschaftsminister in das 1. Kabinett Adenauer ein. Erhards Politik schafft das „Wirtschaftswunder“ in der Bundesrepublik der 50er Jahre und ein neues Wir-Gefühl der Bundesbürger, die ihren wachsenden Wohlstand und ökonomischen Aufstieg eng mit der Person des Wirtschaftsministers Ludwig Erhard verbinden. Aufgrund seiner Popularität löst Ludwig Erhard 1963 Konrad Adenauer als Bundeskanzler ab. 1965 gewinnt er die Bundestagswahlen trotz mancher Kritik an seinem unsicheren Regierungsstil unerwartet hoch gegen Willy Brandt. Dennoch bleibt Erhard ein Übergangskanzler.

Länge: 00:03:16 | O-Ton: ja | Farbe: s/w | Jahr: 1897-1977 | Clip-ID: BIO000005C

 

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