Jahrestag

21. Juli 1969 – Mondlandung

 

Am 21. Juli 1969 flimmern in Europa zu nachtschlafender Zeit ab 3:54 diese Bilder über die Fernsehschirme: Die US-Raumfähre von „Apollo 11“ landet auf dem Mond. Als erster betritt Neil Armstrong die Oberfläche des Erdtrabanten. Er spricht die berühmten Worte: „Ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein großer Sprung für die Menschheit“. Etwa 600 Millionen Fernsehzuschauer erleben, wie die USA den Mond in Besitz nimmt. Im Moskauer Kreml wird die US-Mondlandung als historische Niederlage der kommunistischen Weltbewegung gesehen. Nachdem Juri Gagarin 1961 als erster Mensch im All die Erde umrundet hatte, war für die Sowjetunion klar, dass dereinst auf dem Mond russisch gesprochen wird. Doch der „Sputnik-Schock“ und Gagarins Flug im All hatte den Wettstreit der Systeme angefacht. Präsident John F.Kennedy ließ ein ehrgeiziges Weltraumprogramm auflegen und verkündete, die USA wollten noch vor Ende des Jahrzehnts einen Menschen auf den Mond bringen. Auch nach Kennedys Tod hielten seine Nachfolger an dem ehrgeizigen Plan fest und gaben jährlich fünf Prozent des US-Staatshaushaltes für kommende Mondfahrten aus. Am Ende war der Weg das Ziel. Die damalige Hoffnung, die Mondflüge könnten der Beginn einer systematischen Erforschung, gar Besiedlung fremder Planeten durch die bemannte Raumfahrt bis hin zum Mars einläuten, erfüllte sich nicht.

Länge: 00:01:39 | O-Ton: ja | Farbe: ja | Jahr: 1969 | Clip-ID: JHT000402D

 

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Clip zum heutigen Jahrestag

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