10. September 1926 – Beitritt Deutschlands zum Völkerbund
Am 10. September 1926 wird Deutschland in den Völkerbund aufgenommen. Mit Außenminister Gustav Stresemann an der Spitze wird die deutsche Delegation von der Versammlung des Völkerbundes in Genf freundlich aufgenommen. Deutschland kehrt in den internationalen Kreis der Völker zurück, seine Isolation nach der Niederlage im 1. Weltkrieg geht zu Ende. Vorbereitet hatten diese Entwicklung die Außenminister von Frankreich und Deutschland, Aristide Briand und Gustav Stresemann, in den Verträgen von Locarno im Herbst 1925. Frankreichs Sicherheitsbedürfnis gegenüber Deutschland wurde befriedigt. Mit der Aufnahme in den Völkerbund verband Gustav Stresemann die politische Absicht, auf internationaler Bühne leichter eine Revision des Versailler Vertrags für Deutschland erstreiten zu können.