31. Januar 1943 – Kapitulation der 6. Armee bei Stalingrad
31. Januar 1943 – einen Tag nach seiner Ernennung zum Generalfeldmarschall kapituliert der Oberbefehlshaber der 6. deutschen Armee, Friedrich Paulus, bei Stalingrad. Mit der zwei Tage darauf folgenden Aufgabe des Nordkessels markiert das Ereignis einen Wendepunkt der deutschen Kriegsführung im Zweiten Weltkrieg. Von den rund 250.000 deutschen Soldaten kamen infolge der sowjetischen Einkesselung etwa 150.000 ums Leben, über 90.000 gerieten in Gefangenschaft. Die NS-Führung sollte sich von dem Desaster nicht mehr erholen. Weitere Niederlagen sollten folgen, die schließlich den Abzug der Wehrmacht und ihrer Verbündeten vom Territorium der Sowjetunion und die Befreiung des Landes herbeiführten.
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